Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog!
Jeder Blog beginnt mit einem ersten Schritt – oder wie WordPress so schön sagt: „Hello World!“ Bei mir heißt es eher: Hallo Sternenhimmel!
Mit diesem Blog möchte ich meine Faszination für das Universum, die Astrofotografie und all die Basteleien drumherum mit euch teilen. Bevor es hier aber mit handfesten Tutorials, Praxisberichten und Deep-Sky-Aufnahmen losgeht, möchte ich mich kurz vorstellen.
Wer steckt hinter Astro-Nerd?
Ich bin Steff, Ende 50, und habe das große Glück, genau dort zu leben, wo andere Urlaub machen: direkt an der Grenze zwischen dem Allgäu und Oberbayern im wunderschönen Voralpenland. Wenn andere abends den Fernseher einschalten oder schlafen gehen, zieht es mich – oft zusammen mit meiner treuen vierbeinigen Begleiterin – hinaus in die Dunkelheit auf die umliegenden Hügel. Hier oben, fernab der städtischen Lichtverschmutzung, eröffnet sich ein Himmel, der einen immer wieder demütig staunen lässt.
Mein Werkzeug: Die Faszination Smartteleskope
Klassische, zentnerschwere Astrofotografie-Rigs haben zweifellos ihren Reiz – mein Herz schlägt jedoch für die moderne Revolution der Smartteleskope. Sie machen die Astrofotografie mobil, flexibel und extrem spannend für alle, die gerne experimentieren.
Aktuell sind bei mir im Nachteinsatz:
- ZWO Seestar S50: Mein bewährter Allrounder für Deep-Sky-Objekte, Kometen und Mondbeobachtungen.
- ZWO Seestar S30 Pro: Die kompakte, lichtstarke Ergänzung für größere Himmelsausschnitte und spontane Sessions.
- DWARFLAB Dwarf 3: Der ideale, ultra-portable Weitfeld-Künstler für Unterwegs.
- (Und die Vorfreude ist groß: Der Draco von Dwarflab ist bereits fest eingeplant und wird bald mein Setup erweitern!)
Oft laufen bei mir mehrere Geräte parallel auf den Hügeln, während die Daten auf die Festplatten wandern.

Warum „Nerd“? Weil Aufnehmen erst die halbe Miete ist!
Ein Teleskop einfach nur hinzustellen und die Automatik laufen zu lassen, wäre mir auf Dauer zu langweilig. Für mich fängt der Spaß erst richtig an, wenn es ans Optimieren geht:
- Tüfteln an der Hardware: Mobile Stromversorgungen, wetterfeste Setups, Feldnetzwerke und Stative.
- Workflows & Tools: Eigene Skripte und Programme schreiben, um FITS-Dateien zu sortieren, Daten zu archivieren und Auswertungen zu beschleunigen.
- Bildbearbeitung: Aus den Rohdaten das Beste herauszukitzeln – ob bei der Mond- und Planetenbearbeitung oder komplexen Nebelstrukturen.
Was erwartet euch hier?
Auf astro-nerd.info möchte ich kein hochgestochenes Theorie-Lehrbuch schreiben, sondern praxisnahe Erfahrungen aus echten Beobachtungsnächten teilen:
- Praxisberichte & Vergleiche zu aktuellen Smartteleskopen.
- Workflows & Tutorials zur Bildverarbeitung (das erste Mond-Processing-Tutorial ist ja schon online!).
- Tipps & Tricks für das Beobachten im Feld und für die Automatisierung hinter den Kulissen.
Ich freue mich riesig auf den Austausch mit euch! Hinterlasst gerne einen Kommentar, stellt Fragen oder erzählt mir, mit welchem Setup ihr nachts unterwegs seid.
Clear Skies und bis zur nächsten klaren Nacht,
Steff